Samstag, 20. Juli 2013

Besuch von Maria und Kurt Müller in Breitenbrunn

Heute am 20.Juli besuchte uns mein lieber Freund Kurt und seine Gattin Maria um mit mir und meiner frau meinen 70er  nach zu feiern.Vor zwei Wochen feierten wir alle gemeinsam seinen 85er in Wien,beide sind wir ja im Sternzeichen des Krebses geboren und verstehen uns vieleicht deshalb so gut. in den 90er Jahren haben wir uns bei einem Malseminar von Othmar Wundsam auf der Insel Krk kennen gelernt.Kurt ist ein blendender Zeichner und liebt es mit einem dünn schreibenden “Rapidografen” großartige Architektur- und Landschaftsmotive zu zeichnen.2009 reisten wir nach Santorin und sammelten Motive bzw. Eindrücke von dieser schönen Insel. Zuhause angekommen wurden Skizzen und Fotos von Ihm meisterlich zu Zeichen-Kunstwerke weiterentwickelt. Nun… Heute über 4Jahre später bekam ich von Ihm ein Bild von dieser unserer gemeinsamen Reise zu meinen Geburtstag geschenkt.

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Kurt (2009) bei einer kleinen Rast auf der Insel Santorin.

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Ich bin sehr angetan von diesem Bild und freue mich daher sehr über das Geschenk.

Kurt gibt mir die Hoffnung, dass man als über 80 Jähriger noch wunderbare Arbeiten machen kann und daher wird mir nicht bang wegen meiner 70 Lebensjahre.

Dienstag, 16. Juli 2013

Arbeiten mit Stein ,Ton , Wolle und Abfall.

 

“Marmor,Stein und Eisen bricht,aber unsere Liebe nicht…”

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Vorderseite weiblich…

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….Hinterseite männlich!

Keramik-Technik “Raku”

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Der  “Akrobat” auf der Matte…

Keramik/ Holz mit Stein

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Annäherung,Schwangerschaft,Torso- Studie und Gespaltenheit…

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“Urmutter”beim Feuer…

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Vase(Wulsttechnik) und Torso(“Flieder” -Ton

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Tellerbemalung auf einen Mexiko-Urlaub.

Bilder aus gefärbten Wollflies…

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Der “Wehrturm” …

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Fauna am Keller…

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…Heide “Thenau”

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Abendstimmung mit Seeblick.

Abriss vom Dach (Latten,Holzfaser-Platten) verfeinert  mit nutzlosen Dingen.

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“Arme Mutter mit Kind” im besinnlichen Winkel.

Samstag, 6. Juli 2013

Maître Leherb im Wiener-Donaupark

http://de.wikipedia.org/wiki/Leherb

Eine Begegnung der besonderen Art hatte ich vor ein paar Tagen bei einem Spaziergang durch den Wiener Donaupark…

https://picasaweb.google.com/102068969499782173268/DonauparkWien22UndBegegnungMitMaestroLeherb?authuser=0&feat=directlink

…denn dort sah ich wieder nach langer Zeit am Kaffeehausberg im Donaupark: das Keramik-Reliefbild "Kaffeehausszene", sowie das Bodenmosaik "Die Vögel des Leherb" (ein gemeinsames Werk mit Hermann Bauch, beide aus dem Jahr 1963).

Maître Leherb, war ein österreichischer Künstler und Mitbegründer der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, die dem Surrealismus nahesteht)

Das zentrale Motiv, das sich in vielen seiner Gemälde wiederfinden lässt, ist seine eigene Person oder die seiner Frau, der Malerin Lotte Profohs. Er war zeitlebens durch seine persönlichen Repräsentationsformen ein Wiener Society- Liebling. Bei vielen öffentlichen Auftritten zeigte er sich mit einer weißen Maus oder Taube und erreichte dadurch große Aufmerksamkeit.

Leider war ihm kein langes Leben beschieden, aber dennoch schuf er eine beachtliche Reihe genialer Werke!

Und nun zu meinen Aufnahmen vor Ort.

Zuerst Ausschnitte vom Bodenmosaik…

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Eine weiße Maus oder Ratte, wie im Leben nahe am Meister Leherb ,der eigentlich im bürgerlichen Leben als Helmut Leherbauer am14. März 1933 in Wien geboren wurde.

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Vögel im Flug…

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…dann folgend die “Kaffeehausszene”

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Als Hauptmotiv, eine sitzende Frau in der Mitte des Fliesenbildes, seine schöne Frau Lotte Profohs, die er in vielen seiner Werke mit einbringt.

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Dieses Bild lebt auch von den wunderschönen, reliefartigen Bearbeitungen der Keramikteile und der harmonischen Farbgebung.

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Die Verwendung von spiralförmigen Verzierungen oder Symbolen deuten bereits an, dass sich Leherb in seinen späteren Jahren immer mehr den Surrealismus zuwendet.

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Das Portrait von seiner Frau Lotte könnte einen Vergleich mit einer griechischen Göttin standhalten.Das Innere des blauen Schirmes hebt das schöne Gesicht in den Vordergrund. Lotte war ja auch eine Künstlerin von Bedeutung.

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Auf der linken Seite des Bildes eine auffliegende Taube welche mit der sitzenden Taube am rechten Tischrand das Bild im Gleichgewicht hält!

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Ein nicht in Betrieb befindlicher Brunnen am Anfang des Boden-Mosaiks wirkt nicht zugehörig …vielleicht eine Arbeit eines anderen Künstlers…

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Ein Blick nach Süden zeigt die Lage der Mosaikfläche…auf der Oberfläche der angrenzenden Gehwege haben Kinder inspiriert von der Natur Kreidezeichnungen aufgemalt…vielleicht war auch ein Künstler von Morgen dabei!

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Ob in Urlaub oder Zuhause meine Leidenschaft ist das Zeichnen und Malen in der freien Natur.In diesem Blog möchte ich meinen Freunden und allen Kunstinteressierten einen Einblick in mein Schaffen geben und meine Freude an der Sache teilen!